00:00:00: Herzlich willkommen zur audiodeskriptiven Einführung in das Stück, die Glasmanagerie von Tennessee Williams.
00:00:06: In der deutschen Übersetzung von Jörn van Dijk Das Theater-Treffen jährt sich in diesem Jahr zum dreiundsechzigsten Mal.
00:00:14: Zehn bemarkenswerte Inszenierungen werden jedes Jahr von einer siebenköpfigen Kritikerinnenjury aus über sechshundert Produktionen des deutschsprachigen Raums ausgewählt und zum Theatertreffen eingeladen.
00:00:26: Die Inszenierungen werden immer im Mai im Haus der Berliner Festspiele und weiteren Bühnen der Stadt gezeigt.
00:00:52: Die Vorstellung dauert drei Stunden, inklusive einer Pause von zwanzig Minuten nach einer Stunde und dreißig Minuten.
00:00:59: Regie Jess Woodcock Stewart.
00:01:02: Bühne und Kostüme Rosie Elnile Sounddesign Josh Grick Lichtdesign Alex Fernandez.
00:01:10: Statement der Jury des Theatertreffens.
00:01:13: Das Fäbe für narrative Ästhetik gilt als UK typisch.
00:01:17: Jess Woodcock Stewart ist einer jener jungen britischen Regisseurinnen, die gekonnt erzählen ohne schlicht nachzuerzählen.
00:01:25: Sie gibt Tennessee Williams Glass-Managerie am Theater Basel einen sehr gegenwärtigen Drive – ohne den Text der in den Späten neunzehnhundertreißiger Jahren spielt zu zerbrechen.
00:01:36: Aktuelle Powerplates, Vibrationsplatten aus dem Gym fördern hier gerade nicht den Muskelaufbau sondern sind im Gegenteil ironisch gewendete kongeniale Zeichen für die Erschütterung allerhaltgebenden Strukturen.
00:01:49: Zwischen den nackten Betonwänden verlieren sich die drei Hauptfiguren.
00:01:54: Eine Treppe führt ins Nichts, eine Rampe in ein reduziertes Leben ohne Geld und ohne Kontakt zur Außenwelt.
00:02:01: Die queere Tochter flieht in einer Art Hikikomori-Dasein In Japan eine Bezeichnung für das Phänomen des sozialen Rückzugs Kurz wird für einen Besucher der Familie eine Hausfassade über das ausgehüllte Leben des unglücklichen Trios gekippt.
00:02:16: Das wird nichts nützen, eine leise zeichenstarke berührende Arbeit.
00:02:22: Die Regisseurin Jess Woodcock Stewart wurde in Großbritannien geboren und studierte Schauspiel- und Regie in Datington und London.
00:02:30: In den Jahren des Jahrhunderts gewann sie den Preis der Jury beim Fast Forward Festival dem renommierten Europäischen Festival für junge Regie das jedes Jahr im Staatsschauspiel Dresden stattfindet.
00:02:44: Mit «Die Glas-Managerie» stellte sie sich im Basler Publikum vor.
00:02:50: Die Nachtkritik schreibt, dass man auf sich wirken lassen kann – mit durchaus berührenden Momenten.
00:03:05: Der Schriftsteller Tennessee Williams lebte von und zählt zu den bedeutendsten amerikanischen Dramatikern des zwanzigsten Jahrhunderts.
00:03:16: Seine autobiografisch geprägten Werke beschreiben meist Menschen, die am Zusammenprall von Illusion-und Wirklichkeit zerbrechen.
00:03:24: Das nineteenhundertvierzig erschienene Stück Die Glasmanagerie bezeichnet der Autor im Untertitel als Spiel der Erinnerungen.
00:03:34: das stark autobiographische Werk war sein künstlerischer Durchbruch und machte ihn über Nacht berühmt.
00:03:41: Inhalt.
00:03:43: Auf der Webseite des Theater Basel ist zu lesen, für einen kurzen Abend sieht es so aus als könnte sich Lauras Leben in all seinen Möglichkeiten entfalten.
00:03:53: Sie lebt mit ihrer Mutter Amanda Wingfield und ihrem Bruder Tom in einer kleinen Wohnung in St.
00:03:58: Louis.
00:03:59: Toms Freund Jim kommt zum Abendessen und erscheint Laura wie ein Traumprinz, mit dem sich alle Sehnsüchte erfüllen.
00:04:07: Doch Jim ist bereits verlobt und zerbricht zum Abschied auch noch Laura's geliebtes Einhorn, das Symbol ihrer Fantasiewelt.
00:04:15: In ihrer Inszenierung setzt Jazzwoodcock Stewart den Schwerpunkt auf die Aktualität des über-achtzig Jahre alten Stücke.
00:04:23: Die Regisseuren haben versucht, die Essenz dessen einzufangen was es bedeutet in einer Gesellschaft zu leben, in der es gewisse Regeln gibt –was ein Mann sein muss und was eine Frau sein muss–und was es heißt, in einer finanziell prekären Situation zu
00:04:38: sein.".
00:04:40: Ein Mensch in der Welt ohne Handlungsmacht und was das mit der Art und Weise macht, wie man andere Menschen behandelt.
00:04:47: Die Scham die daraus entstehen kann keine Kontrolle zu haben – die Gewalt!
00:04:53: Saal und Bühne im Haus der Berliner Festspiele.
00:04:57: Der Saal umfasst im Paket rund siebenhundert Plätze.
00:05:00: Die Innenwand des Zuschauerraums ist mit hellem Holz ausgekleidet.
00:05:04: Die kantig geformten Polsterstühle mit grob gewebtem Stoff in mattem Senfgelb sind auf einer sanft ansteigenden und leicht geschwungenen Tribüne platziert.
00:05:14: Ein Rang mit noch einmal fast dreihundert Plätzen zieht sich hinten über die ganze Breite, das Bühnenportal mit einer maximalen Breite von vierzehn Metern und einer Höhe von acht Metern öffnet eine Bühne, die sich über knapp zwanzig Meter in die Tiefe und einundzwanzig meter zur Seite erstreikt.
00:05:37: Das Bühnenbild markiert eine sperrlich eingerichtete Wohnung mit offenen Wohnbereichen.
00:05:43: Die Wohnung ist komplett mit einem fliederfarbenen Teppichboden, mit rosa Blumenrankmuster ausgelegt.
00:05:49: Die Oberfläche der beiden Seitenwände und der Rückwand imitiert Beton.
00:05:54: Die Rückwand verläuft in einer leichten Diagonale von links hinten nach rechts vorne.
00:05:59: Dadurch ist die linke Seitenwand ein Stück länger als die rechte.
00:06:04: In die linkelseiten Wand ist hinten eine Tür eingelassen.
00:06:07: In der rechten Seitenwand gibt es mittig eine Tür.
00:06:11: Ein an den Wänden, also links, hinten und rechts entlang laufendes Mäuerchen fasst die Wohnung ein.
00:06:18: Es ist dreißig Zentimeter hoch und vierzig Zentimeter breit.
00:06:22: in der Audiodeskription bezeichnen wir es als Mauer.
00:06:25: Diese beginnt links.
00:06:28: Hier betritt und verlässt die Familie Wingfield die Wohnung.
00:06:31: Rechts endet sie mittig an der Tür.
00:06:33: Sie stellt die Tür zum Hausflur dar.
00:06:37: Die Wohnbereiche.
00:06:39: Im linken Bühnenbereich befindet sich die Küche.
00:06:42: Von der Bühnenkante etwas zurückgesetzt sind auf dem Boden ein einzelnes Edelstahlabwaschbecken und Abspülzubehör, einen Abtropfgestell mit etwas Geschirr und ein Wasserkannister mit Auslaufharn in einer transparenten Plastikbox platziert.
00:06:57: Links in die Mauer ist ein Ablaufbecken eingelassen – ähnlich einem Gully.
00:07:02: Hinten links steht ein Kühlschrank.
00:07:04: Die Tür ist zum Saal gerichtet und mit einigen Magneten, Methodenköpfen und Fertig-Pizza bestückt.
00:07:11: Eine vom abwesenden Vater gesendete Postkarte zeigt das idyllische Motiv einer Berglandschaft mit See.
00:07:17: Auf der Ablagefläche des Kühlschranks liegen ein Holzbrett einen Brot und ein Schneidemesser Käse Apfelschnitze Und eine Tube Mayonnaise.
00:07:26: Rechts neben dem Kühl schließt ein rollbarer Küchentisch Mit weißgemusterte Glasplatte und verkromten Beinen an.
00:07:34: Darauf eine kleine elektrische Herdplatte.
00:07:37: Sie ist mit Küchenutensilien vollgestellt.
00:07:40: Ein Wasserkocher, ein großer Glas Krug eine Proteindose zwei Proteinshaker Eine Tasse, eine French Press und eine Kaffee-Wakuumverpackung.
00:07:51: Auf der Tischplatte verteilen sich eine große Rolle Frischhaltefolie Zwei Teller mit Gabeln Und einen Topf mit Schöpfkelle Darin ein wenig Pasta.
00:08:00: Unter den Küchentisch ist ein Sofa-Tischchen mit Tulip Base einem Fuß in Truppetenform geschoben.
00:08:06: Die runde Tischplatte ist aus Holzimitat, der Fuß ist verkrumpt.
00:08:11: Zwischen Kühlschrank und Küchentisch hinten und dem Abspülbereich vorne sind auf dem Boden etwa zwanzig Zitronen in einer lockeren Kreisform angeordnet.
00:08:21: Im rechten hinteren Bühnen-Bereich befindet sich eine freistehende Wohnungstreppe.
00:08:26: Sie ist wie zufällig in den Raum gestellt und wirkt wie ein riesiges Möbelstück ohne Sinn.
00:08:31: Sie erinnert an eine Gangway – eine mobile Zugangstreppe für Flugzeuge.
00:08:37: Oben befindet sich eine schmale Plattform.
00:08:39: Sie ist zur rechten Wand ausgerichtet, diese ist etwa zwei Meter entfernt.
00:08:44: Die zehn Treppenstufen sind aus Holz – die Außenwangen sind weiß.
00:08:49: Einige weiße Geländerstäbe fehlen, vier sind durch blassgelbe Kunstharzsprossen ersetzt.
00:08:55: Vom Boden ragen zwei weiße Stützzäulen zu schmalen Plattform hinauf.
00:09:00: Die Umwandelung der vorderen Säule endet auf etwa zwei Metern.
00:09:05: Dann ragt mittig eine Metallstange bis zur Plattform empor.
00:09:09: Auf der Umwandelung liegen Toms Zigaretten.
00:09:13: Toms Bereich befindet sich vor dem Edelstahlabwaschbecken, vorne an der Bühnenkante.
00:09:18: Er nutzt einer am Boden stehende Vibrationsplatte als Schreibunterlage.
00:09:23: Was eine Vibrationsplatte ist beschreiben wir ihnen später.
00:09:26: Tom hockt sich vor die Platte legt die losen Blätter seines Manuskrips darauf und schreibt auf diese mit einem roten Bleistift.
00:09:34: Links von der Platte liegt Toms Kleidung.
00:09:37: Im rechten vorderen Bühnenbereich nahe der rechten Tür ist Laura's Bereich.
00:09:42: Ihr Schreibtisch ist teilweise mit blau-weißer Blümchenfolie beklebt.
00:09:47: Unter der Schreibtisplatte kann ein Auszug herausgezogen werden, darauf liegt die Tastatur.
00:09:53: Auf der Schriftischplatte befinden sich ein Computerbildschirm, Malutensilien sowie mehrere kleine unbemalte und bemalte Pferdefiguren – und einen Einhorn!
00:10:03: außerdem ein Handspiegel, eine Haarbürste, Feuchttücher, eine grobgliederige Silberkette und einen MP-Dreiplayer mit Kopfhörern.
00:10:12: Ein Ringlicht auf einem Stativ steht rechts neben dem Tisch dahinter einer am Schreibtisch an einem Gelenkstativ befestigter Handkamera.
00:10:20: Wenn Laura am Computer aktiv ist werden ihre Anfragen Suchergebnisse und Videos manchmal links in großem Format an die Rückwand projiziert.
00:10:30: In der rechten unteren Ecke der Projektion erscheint live ihr von der Handkamera gefilmtes Gesicht.
00:10:37: Im linken Unterschrank des Schreibtisches stapeln sich auf den beiden Regalbrettern CDs, Pferdebücher und Zeitschriften – und das Jahrbuch der Highschool im unteren Fach ein CD-Player und zwei Boxen.
00:10:49: Rechts neben dem Schreibtisch ist ein weißer Hocker mit Tulip Base platziert.
00:10:53: Links liegt ein kleiner Klamottenberg sowie ein großes Kissen.
00:10:57: Der grasgrüne Bezug ist mit zartroser Strauch-Rosen und dunkelgrünen Blättern bedruckt.
00:11:02: Zwischen Toms & Laura's Bereich steht ein Schlafsofa mit Bettkasten.
00:11:07: Die schmale Fußseite des Sofas verläuft parallel zum Saal.
00:11:11: Laura schläft auf der Matratze, Tom im Bettkasten.
00:11:15: Dieser wird durch eine Leiste der Breite nachgeteilt.
00:11:19: Wenn sich Tom in den Bettkassen legt, rutscht er mit den Beinen unter der Leiste hindurch Und kann ausgestreckt oder in der Seitenlage liegen.
00:11:27: Das Bett ist mit einem blau-weißen Laden, mit Blümchenmuster und einer Steppdecke bedeckt.
00:11:31: Die Unterseite ist aus rosafarbenem Satin.
00:11:34: Der Stoff der Oberseite isst dergleiche wie der Kissenstoff – grün mit Strauchrosen!
00:11:39: Eine breite rosafarbene Satinborte fasst die Decke ein.
00:11:43: Das Kopfkissen iss nicht bezogen... In der Wohnung der Wingfields sind acht Vibrationsplatten verteilt.
00:11:50: Glänzen schwarze flache Fitnessgeräte.
00:11:53: Sie sind oval und siebzig Zentimeter lang, fünfundvierzig Zentimeter breit und vierzehn Zentimeter hoch.
00:12:00: Und bestehen aus einer motorisierten Plattform mit einer rutschfesten Trittfläche.
00:12:04: Steht oder sitzt man darauf wird man je nach Vibrationsgrad sanft-oder ordentlich durchgeschüttelt.
00:12:12: Toms Vibrrationsplatte liegt vorne links.
00:12:15: Zwei Platten sind zwischen Küche und Schlafsufer platziert.
00:12:18: Sie stehen sich mit den Lenkseiten gegenüber Hinten.
00:12:21: mittig liegen drei Platten nebeneinander.
00:12:24: Eine Platte liegt links neben dem Kühlschrank, eine weitere vor Laura's Schreibtisch.
00:12:30: Die Platten können per Fernbedienung oder am Gerät selbst bedient werden.
00:12:34: Es können mehrere Vibrationsgrade eingestellt werden.
00:12:38: Meistens vibrieren die Platten wenn die Figuren darauf stehen Ansonsten stehen sie still.
00:12:43: Bei den hinteren drei Vibrationsplatten liegen Amanda's rosafarbenes Adressbuch, ihr Headset und ein Briefkasten.
00:12:50: großer Münzautomat mit einem grünen Knopf- und Einwurfschlitz.
00:12:54: Auf diesen zeigt von unten einen aufgemahlter roter Pfeil.
00:12:58: Der Münz-Automat erfüllt mehrere Funktionen.
00:13:01: Er ist Strom- und Sicherungskasten und Spardose.
00:13:04: Laura´s Glasmenagerie ist eine Sammlung von ca.
00:13:07: onehundertzwanzig kleinen Pferdefiguren aus Glas.
00:13:11: Die etwa vier Zentimeter langen und drei Zentimeter hohen Figuren sind in mehreren Ringen auf der runden Glastischfläche eines Stetisches aufgebaut.
00:13:20: Er steht vor dem Küchentisch, die meisten Pferde sind weiß, braun oder schwarz aber auch alle anderen Farben sind knallig bunt vertreten.
00:13:30: manche Pferden sind gepflegt gestreift, gepunktet oder mit einem Spiralmuster bemalt.
00:13:40: Mal stehen sie auf vier Beinen, mal traben Sie.
00:13:44: Einige haben den Kopf erhoben andere Grasen.
00:13:48: Im Zentrum der Menagerie ist eine kleine Freifläche.
00:13:52: Darstellerinnen und Kostüme.
00:13:55: Die Vier Darstella-Innen sind zwischen dreißig und fünfzig Jahren alt und weiß die Familie.
00:14:01: Mutter Amanda Sohn Tom und Tochter Laura trägt gleiche Feinstromphosen.
00:14:06: Sie sind Fliederfarben mit dezentem rosa farbenden Blumenrankenmuster wie der Teppichboden der Wohnung.
00:14:13: Hilke Altefrohne spielt Amanda Wingfield die Mutter, sie ist groß und schlank hat braune Augen, schmale Lippen und dunkelbraunes Schulter langes Haar.
00:14:23: Als Amanda trägt sie ein rosafarbenes längeres Unterhemd mit breiten Trägern und Saum aus Spitze.
00:14:29: darüber eine dunkelblaue Trainingsjacke Mit einem weißen Streifen an den Ärmeln Dazu die Familienstrumpfhose.
00:14:37: Später schlüpft sie in einen weißen Daunemantel.
00:14:40: Im zweiten Teil tritt sie mit dunkelbrauner Langhapper-Rücke und einem halbtransparenten, knielangen Neckholderkleid mit Spitze und Blümchenaufdruck auf.
00:14:48: Darunter trägt sie einen weißen SpitzenbH und graue Feinstromphosen an den Füßen.
00:14:54: weiße Ballerinas.
00:14:56: Ermeinder genießt es ihrer Kinder zu kontrollieren und hat in der Familie die Zügel fest in der Hand.
00:15:02: Sie gibt sich gerne jung aktiv und sportlich.
00:15:07: Jan Bluthard stellt den Sohn Tom Wingfield dar.
00:15:10: Er ist groß, sportlich-athletisch und hat blaue Augen.
00:15:14: Sein kurzes glattes Haar ist grau blond.
00:15:16: er trägt einen drei Tagebad.
00:15:19: Als Tom betritt er die Bühne in einer dunkelblauen Blusonjacke und einer Bluejeans.
00:15:24: Darunter ein helles kurzarm T-Shirt und die Familienstrumpfhose.
00:15:27: Das T-shirt steckt glattgezogen im Bund der Strumpfhuße.
00:15:31: Später trägt er eine braune Hose und eine lindgrüne Daunenjacke dazu schwarze Boots.
00:15:36: Sein Kostüm im zweiten Teil ist ein hellblaues Hemd mit Fliege und Bauchbinde, genannt Kummerbund.
00:15:42: Darüber ein weißes Sarko.
00:15:43: in der linken Brusttasche steckt eine hellgrüne Nelke.
00:15:46: Dazu eine schwarze Anzughose- und schwarzer Halbschuhe.
00:15:50: Tom sorgt für den Lebensunterhalt der Familie.
00:15:53: Er bewegt sich gerne damenhaft und mag Frauenschuhe.
00:15:57: Er schreibt in seiner Freizeit Gedichte und verbringt oft die Nächte im Kino Und Hornet.
00:16:03: Ulrich verkörpert die Tochter Laura Wingfield.
00:16:07: Sie ist klein und zierlich, hat ein ebenmäßiges Gesicht und blaue Augen.
00:16:11: Diese sind mit einem schwarzen Kajalstift kräftig geschminkt.
00:16:15: Sie hat haselnussbraunes Schulter langes Haar.
00:16:18: Ihr Kostüm als Laura im ersten Teil ist der Entträger-Top mit grünweiß-roser Blumenmuster zur Familienstrumpfhose.
00:16:25: Darüber einen schwarze Auferseis kaputzen Pullover mit rotem Band und einer Bauchtasche.
00:16:30: Vorne prankt ein Farbaufdruck Eine Hand von der Seite mit gebogenen Fingern, eingefasst von einem blauen Flammenschein.
00:16:38: Später zieht Laura eine graue Oversize-Fliesjacke mit Katzenprint und eine weiteblaue Jeans mit Nieten an den Taschen an – dazu derbe schwarze Boots mit Metallstreifen an der hohen Sohle.
00:16:49: Im zweiten Teil trägt Laura eine blonde Langhapperrücke mit dezenter Hochdeckfrisur.
00:16:55: Ihr Kostüm ist ein opulentes weißes Hochzeitskleid.
00:16:58: Das ärmelose Oberteil ist aus Spitze, der überlange Rockteil aus glänzendem Satin.
00:17:04: Durch eine refinierte Konstruktion kann sich der Rockteil bauschen – auf Hüfthöhe befinden sich rundherum schmale Bänder.
00:17:11: Jedes Band wird bis an den unteren Saum des Rockteils geführt – zieht man am Band hebt sich der Rok!
00:17:17: So bekommt er Band für Band seine bauschige Form.
00:17:21: Die Bänder werden oben mit einer Schleife versehen damit sie nicht durch die Öse rutschen.
00:17:26: Laura's Beine stecken in weißen Spitzenstrümpfen mit Steg, ihre Füße in hellgelben Spitzenabsatzschuhen mit Riemchen.
00:17:35: Die schüchterne und sensible Laura gibt sich rau-und düster.
00:17:39: Sie ist meistens mit ihrer Glasmanagerie beschäftigt, surft am Computer und hört harte Death Metal Musik.
00:17:46: sie vermeidet es die Wohnung zu verlassen.
00:17:49: Tom is der einzige dem sie vertraut.
00:17:52: Julian Anatoll Schneider spielt Jim O'Connor einen netten jungen Mann.
00:17:56: Er ist groß und athleteisch-sportlich, hat grünbraune Augen und kräftige braunen.
00:18:01: Sein dunkelbraunes Haar ist kurzgeschnitten.
00:18:04: Als Jim trägt er einen Schnurrbad und tritt im zweiten Teil in schwarz-blauweißer Motorradmontur auf – Lederjacke und Lederhose, Handschuhe, Boots und Motorradhelm darunter ein dunkelblaues Sportlang am Schad.
00:18:18: Jim kommt sympathisch verständnisvoll und aufstrebender her.
00:18:22: Geschickt passt er sich den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Mitglieder der Familie Wingfield an.
00:18:28: Ein älterer Herr spielt den Vater, Der Statist trägt Alltagskleidung, Hellbrauna blouson überkariertem Hemd Dazu eine schwarze Hose und weiße Sneaker.
00:18:39: Zwei junge Männer spielen die Veranten.
00:18:41: Die Statisten sind kostümiert mit braunen Polushirts Jeans in blau, schwarz oder grau Und Boots.
00:18:49: Das war die audiodeskriptive Einführung zu «Die Glasmanagerie».
00:18:53: Die Hörtheaterfassung entstand in Kooperation mit dem Theatertreffen der Berliner Festspiele und dem Theaterbasel.